Olympia:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
2012 London SF 2x LG 6. Platz Lena Müller (als DuRV-Vereinsmitglied)

A-Weltmeisterschaften:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
1990 Tasmanien SM 2x LG Silber Carsten Krüger
2008 Linz – Ottensheim SF 4x LG 5. Platz Lena Müller
2009 Poznan SM 8+ LG 6. Platz Stefan Wallat
2009 Poznan SF 4x LG Gold Lena Müller
2010 Lake Karapiro SF 4x LG Gold Lena Müller
2011 Bled SF 1x LG Bronze Lena Müller
2011 Bled SM 4x LG Silber Stefan Wallat
2013 Chungju SF 2x LG Bronze Lena Müller (als DuRV-Vereinsmitglied)
2014 Amsterdam SM 8+ LG Gold Stefan Wallat
2015 Aiguebelette SF 4x LG Gold Lena Müller (als DuRV-Vereinsmitglied)
2015 Aiguebelette SM 8+ LG Gold Stefan Wallat

Nations Cup:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
1991 Sizilien SM 4x LG (Renngemeinschaft) Silber Jörg Küpper

U23-Weltmeisterschaften:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
2008 Brandenburg SM 2- LG 6. Platz Stefan Wallat
2009 Racice SF 2x LG Silber Lena Müller

Europameisterschaften:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
1953 Kopenhagen SF 1x Silber Ingrid Scholz
1956 Bled SF 1x Gold Ingrid Scholz
1957 Duisburg SF 2x Bronze Ingrid Scholz, Ursula Vogt (RuTG Wesel)
1972 Brandenburg SF 4x Bronze Ute Meyer, Marlies Schätze
2012 Varese SM 4- LG 5. Platz Stefan Wallat

Europa Cup:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
1982 Wien SM 4x (Renngemeinschaft)   Falk Tonscheidt
1986 Hamburg SM 4x LG (Renngemeinschaft) Silber Carsten Krüger

 

Weltcup:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
1990   SM 2x LG Silber Carsten Krüger
2008 Pozen SF 4x LG Bronze Lena Müller
2009 Luzern SF 4x LG Gold Lena Müller
2009 Luzern SM 8+ LG Bronze Stefan Wallat
2011 Hamburg SF 1x LG Silber Lena Müller
2011 Luzern SM 4x LG Gold Stefan Wallat
2012 München SF 2x LG Bronze Lena Müller (als DuRV-Vereinsmitglied)
2012 München SM 2- LG 6. Platz Stefan Wallat

Deutsche Meisterschaft:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
1948 Duisburg SM 2- Gold Werner Konrad, Hans Gresch
1948 Duisburg SM 8+ LG Gold F. Jacobs, L. Erlenbach, W. Seegers, H. Hülshorst, Stm. Walter Kehl
1951 Mainz SM 2+ Gold Hans Müller, Wilhelm Brinkmann, Stm. Heiner Funke
1951 Mainz SF 1x Gold Ingrid Scholz
1952 Bad Ems SF 1x Gold Ingrid Scholz
1953 Mannheim SF 1x Gold Ingrid Scholz
1954 Duisburg SF 1x Gold Ingrid Scholz
1955 Berlin SF 1x Gold Ingrid Scholz
1956 Heilbronn SF 1x Gold Ingrid Scholz
1957 Berlin SF 2x Gold Ingrid Scholz, Ursula Vogt
1958 Duisburg SF 2x Gold Ingrid Scholz, Änne Horneff
1959 Mannheim SF 2x Gold Ingrid Scholz, Änne Horneff
1962 Mainz SF 2x Gold Ingrid Scholz, M. Meyer
1967 Duisburg SM 2x Lg Gold Rüdiger Teichler, Dieter Meyer
1976 München SM 4- Gold Thomas Dohmen, Dietmar Styrnol, Ferdi Albers, Horst Michna
1977 München SM 4- Gold Thomas Dohmen, Dietmar Styrnol, Ferdi Albers, Horst Michna
1985 München SF 4+ (Renngemeinschaft) Gold Ellen Becker
1986 Duisburg SF 2- (Renngemeinschaft) Gold Ellen Becker
1986 Duisburg SM 4x (Renngemeinschaft) Gold Falk Tonscheidt
1987 München SM 4x (Renngemeinschaft) Gold Falk Tonscheidt
1988 Hamburg SM 8+ LG (Renngemeinschaft) Gold Carsten Krüger
1989 München SM 2x LG (Renngemeinschaft) Gold Carsten Krüger
1994 Duisburg SM 8+ LG (Renngemeinschaft) Gold Jörg Küpper
2008 Köln SM 2- B LG Gold Stefan Wallat
2008 Köln SF 4x- B LG Gold Lena Müller
2009 Duisburg SF 2X B LG Gold Lena Müller, Julia Kröger (RC Bergedorf)
2009 Duisburg SM 8+ B LG Gold Stefan Wallat
2009 Duisburg SF 4- Silber Theresa Lomertin
2011 Brandenburg SF 1x LG Silber Lena Müller

Eichkranzsieger:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
1967 Duisburg SM 1x LG Gold Rüdiger Teichler
1969 Essen SF 4x+ Gold Dorothea Hellmann, Sigrid Pleuger, Ute Meyer, Renate Nikola. Stf. Hannelore Keim
1974 Hannover SM 4+  Gold Thomas Dohmen, Ralf Raabe, Roland Sell, Dietmar Stirnol, Stm. C. Fahrenkrog
1974 Hannover SM 4- Gold Thomas Dohmen, Ralf Raabe, Roland Sell, Dietmar Styrnol
2004 Essen SM 4x Bronze Philipp Kastrup
2004 Essen SM 4- LG Silber Johannes Knaub
2005 Duisburg SM 8+ LG Bronze Johannes Knaub
2005 Duisburg SM 4- LG Bronze Johannes Knaub
2006 Essen SM 8+ LG Gold Johannes Knaub
2006 Essen SM 4- Bronze Johannes Knaub
2008 Köln SF 2x Bronze Lena Müller
2008 Köln SM 8+ LG Silber Stefan Wallat
2008 Köln SF 2x LG Bronze Lena Müller
2008 Köln SF 4x LG Gold Lena Müller
2008 Köln SM 8+ LG Bronze Markus Wallat
2009 Duisburg SF 4- Silber Theresa Lomertin
2009 Duisburg SM 4- LG Silber Stefan Wallat
2009 Duisburg SM 8+ LG Gold Stefan Wallat
2009 Duisburg SF 2x LG Gold Lena Müller
2009 Duisburg SF 4x LG Silber Lena Müller

Universiade:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
2013 Kazan SM 4- LG Gold Stefan Wallat
2015 Gwangju SM 4- LG Silber Stefan Wallat

Hochschulmeisterschaften:

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
2005 Ingolfstadt SF 2- LG Gold Sarah Mölders/Katrin Prost
2011 Bremen SM 8+ Gold Julian Zawila
2012 Bad Lobenstein SM 8+ Gold Julian Zawila

Deutsche Jugendmeisterschaften:

 

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
1967 Duisburg SM 4x+   Günter Spichale, Klaus Landefeld, Ulrich Lorenz, Karl-Hermann Wolf
1970 Essen SF 4x+   Renate Nikola, Ute Meyer, Petra Pega, Brigitte Kühn, Stf. Hannelore Keim
1986 Essen SF 2x LG   Annette Hoffmann
1992 Essen SM 4x LG   Frank Neumann
2004 Essen JF A 4x LG Bronze Lena Müller
2004 Essen JM A 4- LG Gold Robert Greilich
2004 Essen JM A 8+ LG Bronze Robert Greilich
2004 Essen JM A 4+ LG Bronze Thorsten Fingerle
2005 Duisburg JM A 8+ LG Silber Thorsten Fingerle
2006 Essen JM B 2- Silber Julian Zawila
2007 Brandenburg JM A 8+ LG Bronze Tobias Weysters
2008 Köln JM A 4x Silber Kai Sporkmann
2011 Brandenburg JF B 2x LG Bronze Kerstin Greilich
2012 Essen JF A2- Bronze Julia Barz
2012 Essen JF A 8+ Silber Julia Barz
2012 Essen JM A 8+ LG Silber Alexander Roos
2015 Köln JM A 4- LG Silber Florian Faber
2015 Köln JM A 8+ LG Silber Florian Faber

Landesmeisterschaften (Ü14):

Jahr Ort Bootsklasse Medaille Teilnehmer
2009       Theresa Lomertin, Lena Müller

Landeswettbewerb (U14):

Jahr Ort Bootsklasse Gesamtplatzierung Teilnehmer
2011 Bochum-Witten Jungen 1x 13 Jahre 2. Platz Florian Faber
2012 Hürth Jungen 1x 13 Jahre 2. Platz Felix Liebich
2013 Bochum-Witten Jungen 2x 13/14 Jahre 1. Platz Felix Liebich, Joscha Osthoff
2015 Bochum-Witten Jungen 2x 12/13 Jahre 1. Platz Paul Scholz, Philip Czech
2016 Bochum-Witten Jungen 2x 13/14 Jahre 1. Platz Paul Scholz, Philip Czech

Bundeswettbewerb (U14):

Jahr Ort Bootsklasse Gesamtplatzierung Teilnehmer
2011 München Jungen 1x 13 Jahre 9. Platz Florian Faber
2012 Wolfsburg Jungen 1x 13 Jahre 9. Platz Felix Liebich
2013 Hamburg 2x  Jungen 13/14 Jahre 7. Platz Felix Liebich, Joscha Osthoff
2015 Hürth 2x Jungen 12/13 Jahre 6. Platz Paul Scholz, Philip Czech

Bild1950

Deutscher Meister im „Zweier-ohne“ in Duisburg 1948, der Duisburger RV mit Hans Gresch und Werner Konrad 1952/Duisburg DM 3 Platz Zweier-ohne Duisburger RV (Hans Müller, Wilhelm Brinkmann)

Bis 1939: 232 Siege


1948 Bei der ersten Deutschen Meisterschaft nach dem 2. Weltkrieg trumpft der Duisburger Ruderverein auf einener Strecke ganz groß auf. Im Zweier ohne und im Leichtgewichtsachter in Renngemeinschaft mit dem Essen Werdener RC errangen die Ruderer des Duisburger Rudervereins vor der eindrucksvollen Kulisse von über 10.000 Zuschauern die ersten beiden Titel für ihren Verein. Im Zweier ohne siegten Werner Konrad und Hans Gresch klar vor RC Flörsheim in einem Zwei-Bootefeld. Der Leichtgewichtsachter, der vom Trainer der beiden Erfolgsboote Walter Kehl höchstpersönlich gesteuert wurde, ruderte in folgender Besetzung: Helmut Hülshorst, KLaus Belscheidt, Friedhelm Jakobs, Lutz Erlenbach, Karl-Hans Seegers und drei Werdener Ruderer.


1951 Kurz vor der Deutschen Meisterschafft trifft Walter Kehl eine goldrichtige Entscheidung. Er setzt die beiden stärksten Ruderer aus dem damaligen Duisburger Achter in den Zweier mit Steuermann. Willi Brinkmann, Hans Müller und Steuermann Heiner Funke holten sensationell den Titel vor Gelsenkirchen und Titelverteidiger Mannheim an die Wedau. Die Rückfahrt von Mainz nach DUisburg gestalteten die beiden als Wanderfahrt auf dem Rhein. Mit der Saison 1951 ging die Zeit der Duisburger Vereinsachter zu Ende. Große Siege wurden auf den Regattaplätzen Mannheim, Mainz, Flörsheim, Hannover, Bremen, Hamburg, Essen und Duisburg errungen. Beteiligt waren die Ruderer Werner Konrad, Hans Gresch, Karl-Hein Meier, Hans Müller, Willi Brinkmann, Günter Woitek, Karl Thoelke, Willi Beine und Paul Ophüls. Eine große Anzahl Siege im Vierer mit Steuermann ergänzte die erfolgreiche Zeit. Ingrid Scholz sorgte mit ihrem Einersieg für einen Doppelerfolg des Duisburger Rudervereins. Dass Ingrid Scholz ein Jahrzehnt das Deutsche Frauenrudern bestimmen sollte, hatte sicherlich auch nicht ihr ruderbesessener Trainer Walter Kehl zu träumen gewagt.

1952 Ingrid Scholz konnte in Bad Ems ihren Vorjahreserfolg, eine Deutsche Meisterschaft, wiederholen. Willi Brinkmann und Hans Müller hatten die Olympischen Spiele in Helsinki im Visier. Von den vier Olympia-Prüfungsregatten konnte allerdings nur eine gewonnen werden. Der zweite Platz hinter Vegesack bei der Deutschen Meisterschaft brachte das endgültige Aus aller Olympia-Ambitionen.

1953 Hans Müller, Willi Brinkmann und Steuermann Heiner Funke können im Laufe der Saison den Olympiateilnehmer aus Vegesack schlagen und werden dafür vom Deutschen Ruderverband mit einer Nominierung für einen Dreiländerkampf zwischen Österreich Jugoslawien und Deutschland in Bled belohnt. IN überzeugender Manier gewinnen die Duisburger sowohl den Zweier mit als auch den Zweier ohne. Bei der Deutschen Meisterschaft heißt es aber wieder Endstation Vegesack. Ingrid Scholz erringt ihren dritten Meistertitel und startet bei der Europameisterschaft in Kopenhagen.
Im Frauen-Einer hatte unsere Meisterin Ingrid Scholz aus Duisburg das Pech, gegenüber deer späteren Siegerin Sika aus Österreich in erheblich unruhigerem Wasser zu rudern. Bis zur Hälfte der Strecke konnte Ingrid Scholz eine vom Start weg heraus geruderte Führung von etwa einer Länge halten. Dann aber schob sich die Österreicherin stetig heran und ging sogar in Führung. Als bei 750 m Ingrid Scholz infolge des unruhigen Wassers auch noch krebste, vergrößerte Frau Sika ihren Vorsprung auf über eine Bootslänge. Auch die Holländerin Reuter schob sich gefährlich heran. Der von Ingrid Scholz angesetzte schöne Endspurt kam leider zu spät. Sie lief zwar wieder stark auf, konnte die Österreicherin jedoch nicht mehr erreichen.


1954 Dass aber auch Wiederholungen schön sein können, bewies Ingrid Scholz mit ihrem vierten Einertitel in Hannover. Der Duisburger Zweier mit verlor erneut gegen Vegesack. Doch es war knapper denn je. Der „Rudersport“ berichtete damals: „Fast 9 Minuten lieferten sich der Duisburger RV und die Vegesacker einen mitreißenden Bord-an-Bord-Kampf, der die Zuschauer in Bann hielt. Ein selten erlebter Kampf zweier Meister-Mannschaften, den die glücklichere Mannschaft mit 5/10 Sekunden gewann.“ Ingrid Scholz konnte bei ihrem zweiten Auftritt bei einer Europameisterschaft in Amsterdam das Finale nicht erreichen.

1955 Gegen nur eine Gegnerin, Marianne Horrmann vom SC Motor Berlin, gewann Ingrid Scholz auf der schwach besetzten, separat ausgetragenen Deutschen Frauenmeisterschaft ihre fünfte Deutsche Meisterschaft mit vier Längen Vorsprung. Bei der Europameisterschaft in Bukarest belegte Ingrid Scholz einen sechsten Platz. Trainer Werner Konrad hatte in Ruhe über Jungmann und Junioren, ergänzt durch Senioren, einen Achter aufgebaut. Ruderer der RTG Wesel ergänzten die Auswahl. Mit diesem Team konnten 12 Siege im Achter, im Vierer und im Zweier errungen werden.

1956 Ingrid Scholz wird Europameisterin in Bled. Au0erdem wird sie in Heilbronn zum sechsten und letzten Mal Deutsche Meisterin im Einer. Für ihre herausragenden sportlichen Leistungen bekommt Ingrid Scholz das Silberlorbeerblatt vom Bundespräsidenten Prof. Heuss verliehen.
Die Trainingsbemühungen aus dem ’55er Achter wurden mit Erfolg verstärkt. Die Mannschaft gehört zur absoluten Spitze des DRV. Auf den Regatten in Hannover, Duisburg, Antwerpen, Amsterdam und Essen überzeugte sie mit großen Rennen und Leistungen. 5 Siege in erstklassigen Rennen standen zu Buche, als es zur Meisterschaft nach Heilbronn ging. Nur die Achter aus der DDR waren bei der gesamtdeutschen Meisterschaft schneller, so dass ein hervorragender 3. Platz heraussprang. Die Ruderer Wolfgang Niemand, Werner Preller, Gert Michis, Ernst-Wilhelm Becker, Rüdiger Schulzke, Wilhelm Schulze, Willi Brinkmann und Karl Bovermann bildeten die Mannschaft. In Heilbronn wurde der Achter auf Anordnung des DRV von Hermann Zander aus Köln gesteuert.

1957 Dieses Jahr war geprägt von der Europameisterschaft, die auf der heimischen Wedau ausgetragen wurde. Ingrid Scholz startete in diesem Jahr mit Ursel Vogt aus Wesel im Doppeltweuer. Auf Anhieb gelang der Titelgewinn bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin. Die „Fahrkarte“ zur Europameisterschaft war gelöst, doch reisen mussten die Damen nicht, denn die Weltelite im Rudersport gastierte in Duisburg. Bei der Europameisterschaft verkauften die beiden Damen sich bestens und erkämpften Bronze. Aus dem ’56er Achter bildeten die Schlagleute Wolfgang Niemand und Werner Preller mit Steuermann Horst Hredina einen ausgezeichneten Zweier mit Steuermann. 5 Siege wurden in der Saison eingefahren. Auf der Meisterschaft in Berlin-Grünau hinterließ die Mannschaft einen guten Eindruck. Im Sechs-Bootefeld des Finales waren nur die Europameister der RG Wiesbaden-Biebrich schneller. Die Senioren wurden in der Saison durch einen Jungmann-Vierer begleitet, der in sechs Rennen u.a. in Breisach und Portsmouth siegreich war. Reiner Lohbeck, Manfred Knape, Manfred Jagalski, Willi Kraft und Steuermann Dieter Althaus bildeten die Mannschaft.

1958 Mit neuer Partnerin und Trainer Werner Konrad, aber in gewohnter Umgebung holte die Abonementsiegerin Ingrid Scholz ihren achten Titel. Mit Änne Horneff siegte sie im Doppelzweier auf der Duisburger Regattabahn. Der erneute Sprung aufs Treppchen bei der Europameisterschaft in Posen bleibt den beiden dagegen verwehrt. Die Damen belegten einen undankbaren vierten Platz.

1959 Nach Siegen in Groningen und Hamburg wartete in Berlin Grünau die erste große internationale Herausforderung. In einem starken Feld belegten Scholz/Homeff einen vierten PLatz hinter Prag, Leipzig und Warschau. Später konnten die beiden Duisburgerinnen in einem gesamtdeutschen Ausscheidunsrennen für die Europameisterschaft in MAcon die Leipzigerinnen schlagen. Als einzige Mannschaft konnten sie das AUsscheidungsrennen gegen die DDR für den Westen gewinnen. Anschließend war die Freude groß, als noch in Mannheim mit zwei Längen Vorsprung vor Berlin-Tegel und Rheine der Deutsche Meistertitel verteidigt werden. Nun konnten Ingrid und Änne mit ihrem Trainer Werner Konrad die Reise nach Macon, Frankreich, antreten. Ingrid und Änne sorgten für Spannung, denn durch eine unnötige Niederlage im Vorlauf musste der Zwischenlauf erfolgreich bestritten werden. Keine leichte Aufgabe, denn mit Russland und Rumänien hatte man sich mit zwei „dicken Brocken“ auseinanderzusetzen. Die Frauen zeigten sich in prächtiger Form und qualifizierten sich hinter Rumänien für das Finale. Am Tag der Entscheidungen machten Wind und WEllen den Regattakurs äußerst schwierig. Nach einem hervorragenden Start konnte lange Zeit der zweite Platz hitner Russland gehalten werden. Zwei gewaltige Krebse auf den letzten 200 Metern ließen den Traum von einer Medaille platzen. Hinter Russland, Rumänien und der Tschechoslowakei belegten Ingrid und Änne wieder den undenkbaren vierten Platz. Am Ende der Saison 59 erklärt Ingrind Scholz ihren Rücktritt vom Leistungssport. Eckard Soboll, Manfred Knape, Armin Sander, Walter Maiboom fahren einen starken Junior Vierer in der Saison und lassen Hoffnungen für kommende Jahre keimen. 11 Siege waren die Ausbeute.

1960 Bei den NAchwuchsrennen im Rahmen der vorolympischen Prüfungsregatta auf der Wedau machte der Renngemeinschaftsachter Duisburg/Emscher-Wanne-Eickel auf sich aufmerksam. Ein Sieg und ein zweiter Platz konnte die junge Achtermannschaft in der Besetzung Engelmann, Ontijd, Sander, Heveling, Otto, Larsen, Tennig, Kahlert und Steuermann Hredina bei mörderischer Hitze errudern. Insgesamt konnte dieser Achter in sechs Rennen vier Siege erringen. Heinrich von Eicken wuder im Alter von 86 Jahren die erstmals verliehene Sportplakette des Landes NRW überreicht. Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Franz Meyer, würdigte damit die Verdienste des 86-jährigen um den Duisburger Rudersport. Ein großartiger Sieg wurde beim 60km-Dauerrudern in Lüttich erkämpft. Der Duisburger Vierer in der Besetzung Heinz Jagalski, Robert Hösel, Christian Degetau, Rainer Lohbeck und Steuermann Dieter Althans gewannen damit zum ersten Mal diesen Ruderklassiger für den heimischen Club.

1961 WErner Konrad erhält die goldene Trainernadel des Deutschen Ruderverbandes mit einem persönlichen Schreiben des Ruderpräsidenten Dr. Walter Wülfing in Anerkennung seiner erfolgreichen Trainertätigkeit im Dienste des Deutschen Rudersports. Im Seniorlager schickte Trainer Konrad einen vielversprechenden Renngemeinschafts-Vierer (Duisburg/Mülheimer RG) in die Saison. Der Vierer-ohne siegt in Gießen vor dem RaB Essen und der österreichischen Olympiavertretung aus Linz. Die Duisburger Maiboom und Andriesen siegten mit ihren Mülheimer Partnern Thelen und Jäger in 11 erstklassigen Rennen, u.a. in Oslo. Im endlauf der Deutschen Meisterschaft in Hannover sprang ein 3. Platz heraus. In Hamburg konnte der Vierer ohne den 500. Sieg in der Vereinsgeschichte des Duisburger Rudervereins erkämpfen.

1962… und noch einmal Ingrid

Ingrid Scholz erklärt ihren Rücktritt vom Rücktritt und das führte gleich zu einem großen Erfolg. Am 11. August konnte der Duisburger Ruderverein auf dem Floßhafen in Mainz die 13. Meisterschaft an seine Fahnen heften. Hannelore Meyer und Ingrid Scholz galten als die Favoritinnen, die in diesem Jahr nach den Lorbeer greifen würden. Sie wurden ihrer Rolle gerecht und gewannen den Titel in überlegener Art. Für Ingrid war es die 10. Meisterschaft. Hannelore konnte im ersten Ruder- und Trainingsjahr ihren ersten Titelgewinn verbuchen. Sie gewann auch mehrere Rennen im Juniorinnen-Einer und trug so maßgeblich zu der beeindruckenden Bilanz von 30 Siegen in der Regattasaison ’62 bei. Ein Start bei der Europameisterschaft blieb den beiden aber aufgrund einer umstrittenen Verbandsentscheidung verwährt.

Es sollte abermals eine gesamtdeutsche Mannschaft an den Start gehen und etwas voreilig verzichtete der Deutsche Ruderverband auf mögliche Startplätze westdeutscher Frauen. Obwohl Ingrid und Hannelore gute Chancen eingeräumt wurden, ging man quasi pauschal davon aus, dass die DDR-Ruderinnen stärker waren. Bei der Fahrt zur Regatta in Hannover verunglückte der Bootstransport. Der Bootshänger riss sich los und trudelte quer über die Bahn, zwischen zwei Bäumen hindurch und blieb an der Böschung liegen. Der mit Ruderern besetzte Bus geriet ins Schleudern und kippte um. Zum Glück wurde niemand verletzt.

1963 Mit 39 Siegen erzielten die Ruderer und Ruderinnen des Duisburger Rudervereins einen neuen Vereinsrekord. Mehrfach in der Siegerliste trug sich Rüdiger Teichler ein, der im Jugendeiner und im Jugend-Doppelzweier mit seinem Partner Peter Glötzel überzeugte. Erika Köchling, eine Nachwuchsskullerin, machte auf sich aufmerksam. Sie gewann ihre ersten Juniorinnen-Einer-Rennen in überzeugender Manier. Nach fünf überzeugenden Saisonsiegen stand fest, dass Erika Köchling einen Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft verdient hat. Die Nachwuchsruderin enttäuschte nicht. In Mainz gelang ihr als Anfängerin das Kuststück als Jugendliche in der Seniorklasse einen sensationellen dritten Platz zu errudern. Eine sichere Bank war der Frauen-Doppelzweier des Duisburger Rudervereins. Ingrid Scholz und Hannelore Meyer gewannen in Frankfurt, Minden, Essen und Komplenz. Niederlagen in Minden und Duisburger hatten aber auch gezeigt, dass es schwer werden würde, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Die guten Aussichten auf einen erneuten Meisterschaftssieg im Frauen-Doppelzweier bestätigten sich leider nicht. Bei starkem Gegenwind und hohen Wellen mussten Scholz und Meyer auf den letzten 200m eine sichere Führung abgeben und landereten schließlich auf PLatz 3. Das sollte der letzte Meisterschaftsauftritt der überragenden Skullerin Ingrid Scholz sein.

1964 Erika Köchling und Kurt Petersen überzeugten im Einer. Die beiden vertraten die Farben des Duisburger Rudervereins auf der Meisterschaft in Duisburg. Beide erreichten das Finale, konnten aber leider nicht bis in die Medaillenränge vorstoßen. Für Kurt Petersen ging damit ein Siegeszug von sieben Siegen in sieben Rennen zu Ende. Mit seinem Bruder Rainer konnte er auch noch das Meisterschaftsfinale im Doppelzweier erreichen. Mit dem vierten Platz bewährte sich Erika Köchling trotz gebremstem Trainingsaufwand wegen des Abiturs unter den besten deutschen Skullerinnen auf der Wedau. Rüdiger Teichler war es vorbehalten, den 600. Sieg in der Vereinsgeschichte zu erringen. Er siegte im Jugend-Einer auf der Regatta in Bad Ems.

1965 Das Ruderjahr stand unter keinem guten Stenrn. Die erfolgreichen Damen des Duisburger Rudervereins Hannelore Meyer und Erika Köchling versuchten ihr Glück im Doppelzweier. Wegen eines UNfalls von Hannelore Meyer musste diese Hoffnung bald begraben werden.
Der absolute Tiefpunkt wurder aber erreicht, als Kurt Petersen sich acht Tage vor der Mülheimer Regatta den Arm brach. Mit dem Häuflein der verbliebenen „Aufrechten“ konnten aber immerhin noch 18 Saisonsiege erreicht werden. Damit durchbrach Werner Konrad die „Schallmauer“ von 200 Trainersiegen.

1966 Am 22. November verstarb Heinrich von Eicken im Alter von 92 Jahren. Mit 21 SIegen präsentierte sich die Jugendabteilung des Duisburger Rudervereins außerordentlich erfolgreich. Dieter Meyer und Kurt Petersen errecihen Rang 5 im Meisterschaftsfinale auf dem Maschsee in Hannover.


1967
In diesem Jahr fanden alle drei Meisterschaften in Duisburg statt: das Eichkranzrennen, die Jugendmeisterschaft und das 54. Deutsche Meisterschaftsrudern.

Eichkranzrennen: Vom Start bis zum Ziel das Rennen eines Mannes im Leichtgewichts-Einer, das von Rüdiger Teichler. Mit drei bis vier Längen Vorsprung siegte er im Finale.

Jugendmeisterschaft: Nach gutem Vorlaufsieg standen Karl-Hermann Wolf, Günter Spichale, Ulrich Lorenz, KLaus Landefeld und Steuermann Thomas Schappert im Finale des Doppelvierers. Ein großer Schlussangriff brachte der Mannschaft mit 18/100 Sekunden Zeitabstand den Meistertitel.

54. Deutsches Meisterschaftsrudern: Begeisterter Jubel für Dieter Meyer und Rüdiger Teichler für den stolzen Gewinn im Leichtgewichtsdoppelzweier.

1968 In der Regattasaison ’68 wurden insgesamt 39 Siege erkämpft. Rüdiger Teichler hatte Pech bei der Deutschen Meisterschaft. ER musst wegen Dollenbruchs kurz vor Ziel klar in Führung liegend die Titelhoffnugnen aufgeben. Dieter Meyer siegte im Einer beim Marathonrudern (60km) in Lüttich.

1969 Mit 54 Siegen wurde ein Vereinsrekord aufgestellt, der bis heute noch nicht überboten wurde. Herausragend war der Eichkranzsieg des Frauen-Doppelvierers mit Steuerfrau in Essen. In der gleichen Besetzung (Renate Nicola, Sigrid Pleuger, Ute Meyer, Dorothea Hellmann, Steuerfrau Hannelore Keim) konnte der Nachwuchsvierer auch auf der Deutschen Meisterschaft in Duisburg mit Platz 3 gefallen. Diese Deutsche Meisterschaft wurde von den Duisburger Regattaveranstaltern förmlich aus dem Hut gezaubert. Weil in Heilbronn eine Durchführung der Wettkämpfe nicht möglich war, sprang Duisburg innerhalb weniger Stunden als Ersatzort ein. Judith Wursthoff im Einer und der Junioren-Doppelvierer mit Steuermann (Werner Pöcker, Ferdi Alberst, Peter Röver, Hans Wehle, Steuermann Thomas Schappert) konnten bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Essen zwei vizemeisterschaften für den Duisburger Ruderverein verbuchen. Matthias Becker (langjähriger 1. Vorsitzender und Regattaleiter und 18 Mal im Achter siegreich), Heinz Wohlleben und Dr. Oskar Ruff erhalten die goldene Ehrennadel des Deutschen Ruderverbandes für ihre 50-jährige Mitgliedschaft. Im gleichen Jahr erhält Matthias Becker auch noch die Ehrennadel der FISA, die er sich nicht zuletzt durch die hervorragende Organisation der Europameisterschaft 1965 in Duisburg verdient hat.

1970 Regattaerfolge: Der Juniorinnen-Doppelvierer in der Besetzung Renate Nicola, Ute Meyer, Petra Pega, Brigitte Kühn und Steuerfrau Hannelora Keim gewannen bei der Jugendmeisterschaft in Essen. Die erfolgreichen Juniorinnen Ute Meyer und Renate Nicola standen mit Dorothea Hellmann und Sigrid Pleuger 1970 noch zwei weitere Male auf dem Treppchen. Im Doppelvierer mit Steuerfrau wurden die vier Frauen vizeweltmeister beim Eichkranzrennen in Hannover und dritte beim Meisterschaftsrudern auf der Wedau. Werner Konrad wird in das Organisationskomittee des NOK zur Ausrichtung der Olympischen Spiele 1972 in München berufen. Er wird Ressortleiter für den Bereich Rudern und Kanu. Im Winter gibt aus diesem Grund Werner Konrad sein Traineramt nach 19-jähriger Tätigkeit un über 500 SIegen auf und übergibt an Herrn Heinz Wabnik, der für die nächsten zwei Jahre das Training führt.

1971 Regattaerfolge: 37 Siege

Sportlicher Höhepunkt war der vierte PLatz von Ute Meyer im Frauen-Doppelvierer bei der Europameisterschaft in Kopenhagen. Nach langer Zeit kann der Duisburger Ruderverein wieder ein Spitzenergebnis bei Meisterschaft im Achter verzeichnen. Beim Eichkranzrennen auf dem Maschsee in Hannover wurde ein zweiter Platz erkämpft. Die Junioren erzielen im Vierer-ohne einen dritten Platz bei der Jugendmeisterschaft in Essen.

1972-1973 Regattaerfolge: 35 Siege

Der Duisburger Ruderverein feiert in einem Festakt sein 75-jähriges Bestehen. Matthias Becker wird wegen seiner Verdienste für den Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Im Olympiajahr starten die Frauen des Duisburger Rudervereins bei der Europameisterschaft in Brandenburg (DDR) und erzielen einen hervorragenden dritten Platz im Doppelvierer Neben Ute Meyer sitzt mit Marlies Schätze, die von Berlin an die Wedau gewechselt ist, noch eine zweite Duisburgerin an den Skulls. Eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen in München war nicht möglich, da das Frauenrudern erst 1976 in Montreal ins olympische Programm aufgenommen wurde. Zwei zweite Plätze bei den Eichkranzrennen rundeten das gute Ergebnis der Seniorenmannschaft ab. Ferdi Alberst und Roland Sell verloren nach an einem harten Bord-an_Bord-Kampf nur denkbar knapp (48/100 Sec) gegen RaB Essen. Thomas Dohmen, Dietmar Stymol und Steuermann Ralph Pohler erzielten die gleiche Platzierung im Zweier-mit. Am Ende der Saison kann mit Otto Bonhardt ein namenhafter neuer Trainer präsentiert werden. Otto Bonhardt (Jahrgang 15) konnte als „Visitenkarte“ drei Deutsche Meisterschaften als Aktiver und sechs Deutsche Meisterschaften als Trainer in WEtzlar (u.a. Trainer von Olympiasieger Färber aus dem „goldigen“ Bullenvierer) vorweisen.

1974-1975 Bei den Eichkranzrennen auf dem Maschsee in Hannover dominiert der Duisburger Ruderverein im gesteuerten und ungesteuerten Riemenvierer mit jeweils einer Länge Vorsprung die Konkurrenz. Schlagmann Thomas (Keiler) Dohmen, Ralf Raabe, Roland Sell und Dietman (Rochus) Stymol wurden schon vorher von der Presse als beste bundesdeutsche Nachwuchsmannschaft (zu Recht) bezeichnet.

Der dritte Sieg in Hannover wurde nur knapp verpasst. Otto Wedde (noch nicht in Topform nach langer Verletzung) und Peter Michael Schüttler mussten sich nach anfänglicher Führung mit Platz 2 zufriedengeben. Bei den Deutschen Meisterschaften in Bamberg sah man vier Duisburger Mannschaften auf dem Treppchen: 2 Vizemeisterschaften im Zweier-mit und im Vierer-ohne (in der Besetzung vom Eichkranz), sowie zwei dritte Plätze im Vierer-mit und im Frauen-Doppelvierer. Duisburg bewirbt sich um die Ruderweltmeisterschaft 1977, scheitert aber leider.

1976 Dieses Jahr steht im Zeichen der Olympiade in Montreal. Trainer Otto Bonhardt will mit seinem Achter den ganz großen Coup schaffen, nämlich nicht weniger als die Deutschen Farben in der kanadischen Hauptstadt zu vertreten. Der Acher startete in die Saison mit der Mannschaft Schüttler (Mülheim), Albers, Raabe, Dohmen,  Trost (Würzburg), Grothwinkel (Mülheim), Mickelson (Mülheim), Sell und Steuermann Flade (Mülheim). Bei den ersten beiden großen Tests in Ratzeburg und Mannheim konnte man sich als bestes deutsches Boot präsentieren. Der Duisburger Achter wurde nur von Russland, England und der Tschechoslowakei geschlagen. Eine Umbesetzung vor der entscheidenden Regatta in Duisburg sollte das Boot schneller machen. Aus dem Renngemeinschaftsachter Duisburg, Würzburg, Mülheim wurde eine Renngemeinschaft Duisburg, Mülheim, Potsdam, Frankfurt und Dortmund. Doch dass nicht jede Umbesetzung auch eine Verstärkung sein muss, beweist das Ergebnis von Duisburg. Es gewann England, Duisburg landete auf dem dritten Platz und dazwischen schob sich ein vom Deutschen Ruderverband kurzfristig zusammengesetzter Achter. Ade, Olympiträume, leider.

Die Saison endete aber doch noch versöhnlich. Bei der Deutschen Meisterschaft, die nach der Olympiade in München ausgetragen wurde, siegte der Rest des Achters im Vierer-ohne gegen den Olympia-Vierer. Der Vierer ruderte in der Besetzung Thomas Dohmen (Schlag), Ferdi Albers, Horst Michna und Dietmar Styrnol.

1977 Der Duisburger Vierer-ohne kann seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Als Deutscher Meister vertreten Thomas Dohmen, Ferdi Albers, Host Michna und Dietmar Styrnol die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaft in Amsterdam. Nachdem das WM-Finale knapp verpasst wurde, schlug sich der Vierer im kleinen Finale achtbar und wurde dort Zweier. Michael Stütze führte seine Schützlinge zu zwei Siegen beim Bundesentscheid der 13-/14-jährigen in Wetter/Ruhr. Im Mädchen-Doppelzweier siegten Gaby van Uden, Michaela Heisig, Marion Bondzio, Sabine pichl und Steuerfrau Silke Breithecker mit überzeugend guter Rudertechnik. Im Einer gewann Jürgen Grasshoff.

1978 Die Erfolgsstory des Vierer-ohne endet nach wechselhaften Saisonleistungen und Unstimmigkeiten mit dem Trainer Otto Bonhardt. Die Aktiven erklären ihren Rücktritt vom Leistungssport und Trainer Otto Bonhardt beendet seine Trainertätigkeit beim Duisburger Ruderverein. Nach dem Ausstieg des Aushängeschildes tritt mit Falk Tonscheidt ein Nachwuchsruderer ins Rampenlicht. In seinem ersten Junior A-Jahr gelingt Falk auf Anhieb die Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft in Belgrad. Als Dritter der Deutschen Jugendmeisterschaft in München sichert sich Falk einen Platz im Doppelvierer. Der Deutsche Doppelvierer stößt in die Weltspitze vor und wird nur von den starken DDR-Skullern im Kampf um die WM-Krone geschlagen. Die 15/16-jährigen Junioren (Ralph Pohler, Jürgen Graßhoff, Georg Krajewski und Michael Goretzky) sichern sich in einem äußerst spannenden Bundesentscheidfinale Bronze.

1979 Falk Tonscheid wird Deutscher Vizemeister im Junioren-Einer. Zum zweiten Mal darf er für Deutschland bei der Junioren-WM in Moskau starten. Unter Leitung seines Trainers Michael Stütze, der vom Ruderverbadn als Betreuer nominiert wird tritt er im Doppelzweier an. Unter Wert geschlagen, verpassen Falk Tonscheidt und sein Partner Achim Fischer aus Mannheim das WM-Finale.

1980-1984 In seinem ersten Seniorjahr schaffte Falk Tonscheid einen gelungenen Einstieg. Er wurde zum Länderkampf der Senior-B Mannschaft in Rom nominiert und errang im Doppelvierer einen dritten Platz. Der erste große Erolg folgte 19981 im Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Berlin beim Eichkranzrennen. 1984 erruderte Carsten Krüger im Leichtgewichtsachter in Renngemeinschaft den Eichkranzsieg.

1985-1986 Nach der Bronzemedaille bei den olympischen SPielen in Los Angeles konnte Ellen Becker 1985 und 1986 je eine Meisterschaft im Zweier ohne Steuerfrau und im Vierer mit Steuerfrau in Renngemeinschaft für den Duisburger Ruderverein erringen. Annette Hoffmann siegte 1986 bei den Jugendmeisterschaften mit ihrer Berliner Partnerin im Leichtgewichtsdoppelzweier. Carsten Krüger gewann in Renngemeinschaft die Silbermedaille beim Match des Seniors und in gleicher Besetzung das Eichkranzrennen im Doppelvierer.

1987 – 1990 Bei der Universiade in Zagrad gewann Carsten Krüger die Silbermedaille im Deutschen Studentenachter. Die GEsamtzahl der Deutschen Meisterschaften für den Duisburger Ruderverein konnte durch Falk Tonscheidt im Doppelvierer erhöht werden. Auch Carsten Krüder konnte isch 1988 und 1989 in die Lister der Meister eintragen. In Renngemeinschaft wurde im Leichtgewichtsachter und -doppelzweier der Titel gewonnen. Seinen größten Erfolg erzielte Carsten Krüger in Tasmanien bei den Weltmeisterschaften 1990. Es gelang ihm nach großem Rennen die Silbermedaille mit seinem Partner Peter Müller aus Würzburg im Leichtgewichts-Doppelzweier zu gewinnen. Bis 70 Meter vor dem Ziel war der Titel in Sicht, aber die US-Boys spurteten an der Mannschafts des DRV und gewann Gold.

1991 – 1992 Mit Jörg küpper betrat ein neues Talent die Erfolgsbühne des Duisburger Rudervereins im Leichtgewichtsrudern. Er konnte im Jahr 1991 die Eichkranzrennen im Doppelzweier und Doppelvierer in Renngemeinschaft und den Match des Seniors in Sizilien gewinnen. Nach Frank Neumanns Jugendmeisterschaft im Leichtgewichtsdoppelvierer wurde die Meisterliste des Vereins zunächst unterbrochen.

1993 – 1996 Während 1993 noch 12 Trainingsleute rudeten, hat sich 1994 die Zahl der Rennruderer auf 2 Frauen reduziert. Auf der Meisterschaft verhinderte, im Hoffnungslauf 200m vor dem Ziel. ein Dollenbruch den Einzug ins Finale. Jürgen Graßhoff beendete nach 6 Jahren seine Tätigkeit als Trainer des Duisburger RV. Jörg Küpper hatte Ende 1993 schon daran gedacht das Rennrudern an den Nagel zu hängen, bekam jedoch das Angebot in den Riemenbereich zu wechseln. Nach Ausscheidungsrennen bei den Regatten Köln und Duisburg wurde Küpper in einer Renngemeinschaft mit Leverkusen, Frankfurt und Hannover auf der Deutschen Meisterschaft 1994 in Hamburg Meister im Leichtgewichtsachter.

1995 – 1996 Wie 1994 begann unter der Trainingsleitung von Andreas Neuhoff der Neuaufbau des Trainings mit Kindern weiter. Mit großem Einsatz formt er, mit Einbindung der Eltern, aus den Jüngst ???

2009 Dieses Jahr war ein sehr erfolgreiches Jahr für den Duisburge RV mit 5 gewonnen Medaillen auf den Deutschen U23 Meisterschaften an der heimischen Wedau. So gewann Theresa Lomertin in einem knappen Rennen mit nur 6/100 Sekunden Vorsprung auf den Bronzerang verdient die Silbermedaille im Seniorinnen B Vierer-ohne in Renngemeinschaft mit ihren Partnerinnen aus Krefeld und Essen. Den gleichen Platz gewannen auch Lena Müller im Leichtgewichts-Frauen Doppelvierer in einer Renngemeinschaft mit Köln und Hamburg und Stefan Wallat im Leichtgewichts-Männer Vierer-ohne mit seinen Partnern aus Treis-Karden und Brandenburg.

Neben diesen drei Vize-Titeln holten die Duisburger aber auch zwei Meistertitel. So gewann Stefan Wallat den Titel des Deutschen Meisters im Leichtgewichts-Männer Achter in einer komplett über Deutschland verteilten Renngemeinschaft. Den zweiten Titel holte Lena Müller im Leichtgewichts-Frauen Doppelzweier mit ihrer Partnerin Julia Kröger aus Bergedorf, wodurch sie sich direkt für die Weltmeisterschaften der Unter-23-jährigen in Racice qualifizieren. Nach einem spannenden Wettkampf-Wochenende sicherte sich die Kombination Müller/Kröger hier die Silbermedaille hinter Griechenland in einem spannenden und knappen Rennen. Aber hier war die Erfolgsserie des Duisburg RV noch nicht zu Ende. Aufgrund der Meistertitel sowohl bei den Deutschen Meisterschaften, als auch bei der U23-WM, konnten sich Lena Müller und Stefan Wallat auch für die A-WM im polnischen Posen qualifizieren. Stefan Wallat konnte sich problemlos im Leichtgewichts-Achter für das Finale qualifizieren und erreichte dort einen guten 6. Platz. Auch Lena Müller konnte sich im leichten Doppelvierer ohne Probleme für das Finale qualifizieren und lag auf den ersten 1000m auf dem zweiten Platz hinter den englischen Favoritinnen. Ab der Streckenhälfte war das deutsche Boot doch auf dem Erfolgskurs und gewann letztendlich mit großem Vorsprung den Weltmeistertitel.

Nach 2010

In den letzten Jahren holten hauptsächlich unsere beiden Sportler Stafan Wallat und Lena Müller die Erfolge. Mehrere Erfolge bei der A-WM stehen zu Buche. Ab 2012 startet unser Mitglied Lena Müller für den Ulmer RC wo Sie nun auch wohnt. Stefan war auch bei der Universiade 2013 und 2015 erfolgreich.