Ein zugefrorener See? Ein über Tage festgefahrener Vereinsbus? Ungemütliches Wetter? Britisches Einsteigen bei 1°C Wassertemperatur? Alles das sind wahrlich keine Probleme für die Jugend des Duisburger Rudervereins.

Mit 14 Sportlern und vier Betreuern machte sich die Duisburger Ruderjugend, bestehend aus der Kinder- und Juniorengruppe, auf den Weg zum Jugendferiendorf in Gniewikow bei Neuruppin in Brandenburg, etwa 575 km von der heimischen Wedau entfernt. Im Gepäck ist alles das, was man für ein siebentägiges Trainingslager benötigt: viele Boote, ein Schlauchboot zur Betreuung der Sportler, Ruderergometer, Gymnastikmatten und sogar Langhanteln wurden zum Ruppiner See geschafft. Das Ruderrevier entpuppte sich als sehr dankbar, denn auch bei stärkerem Wind fand sich immer ein windstiller Bereich.

Als Teil des Landesleistungsstützpunkt Rheinland-Nord, zu dem neben uns auch der Crefelder RC, der WSV Düsseldorf, der RC Germania Düsseldorf und der Neusser RV zählen, wurden bei den Junioren vornehmlich Großboote trainiert, die bereits nur zwei Wochen später im belgischen Gent debütieren sollen. „Wir müssen die Chance nutzen, wenn wir schon einmal alle hier sind“, so Juniorentrainer Florian Derdzinski, „Im Einer können wir uns nicht von der Masse abheben“. So konnten beinahe alle Duisburger Junioren in stützpunktsinternen Renngemeinschaften untergebracht werden. 

Auch bei der Kindergruppe waren Sportler und Trainer froh, nach einem langen und ausgesprochen kalten Winter wieder die ersten entscheidenden Wasserkilometer zu absolvieren. Zur Angleichung des Ruderstils sind die Kinder dabei größtenteils in Groß- und Mittelbooten gerudert, sodass sich auch in dieser Gruppe der Gemeinschaftsgedanke noch weiter ausgebildet hat. Hoch zufrieden war auch Kindertrainer Maik Wansart: „Wir konnten sowohl ruderisch als auch im Zusammenhalt der Mannschaft große Fortschritte machen“.

In Hinblick auf die kommende Saison zeigte sich das gesamte Trainerteam des Duisburger Rudervereins positiv gestimmt: „Unsere Sportler waren im Winter fleißig und haben das Ziel nie aus den Augen verloren.“, so Juniorentrainer Alexander Roos. Die nächsten Wettkämpfe finden schon Mitte April in Gent statt, wo mit den ersten Siegen gerechnet werden kann.

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